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DAS
Wohlbefinden
STEIGERN
Gesundheitstourismus – ein Schlagwort,
das derzeit im Tourismus immer präsenter wird
und auch in Tirol zunehmend an Bedeutung
gewinnt. Grund für den Cluster Wellness Tirol zu
handeln: „Gesundheitstourismus in Tirol“ nennt
sich das Positionspapier, das von einem Kreis
von Personen aus dem Cluster erarbeitet worden
ist. Der Sportmediziner Wolfgang Schobersberger,
Physiotherm-Geschäftsführer Josef Gunsch –
beide Beiräte im Cluster – und Clustermanager
Robert Ranzi über die Vorstellungen, die einen
Beitrag für eine gesundheitstouristische Qualitätsoffensive
in Tirol liefern.
Wieso Gesundheitstourismus?
Ranzi: Für die Zukunft muss es Tirol gelingen,
sich von Mitbewerber-Destinationen in
einem neuen Kleid abzuheben. Im reinen Wellness-Bereich
droht Vergleichbarkeit – im Be-
reich des aktiven Gesundheitsurlaubs liegen
große Chancen für Tirol. Einige Tiroler Leitbetriebe
sind auf diesem Sektor bereits erfolgreich
und ihr Erfolg zeigt, dass Tirol als ganzheitliche
Gesundheitsregion glaubhaft ist.
Kann man zwischen Wellness und Gesundheit
unterscheiden?
Gunsch: Wichtig ist in diesem Zusammenhang
die Nachhaltigkeit. Wenn ich von Gesundheit
spreche, meine ich nachhaltigen Erfolg.
Also sich nicht nur zwei, drei Tage nach dem
Urlaub erholt fühlen, sondern dass der Gast
etwas mitnimmt, dass er sein Wohlbefi nden
steigert.
Soll Apres Ski nun in Zukunft dem Gesundheitstourismus
weichen?
Schobersberger: Man muss eines betonen:
Es soll keine Überdachung Tirols geben, wo
Gesundheitstourismus Tirol draufsteht. Natürlich
gibt es Regionen, die von einer ganz anderen
Wertschöpfung leben. Es macht keinen
Sinn, alle auf Gesundheitstourismus zu drillen.
Man muss sich die Regionen anschauen, welche
das Potenzial dazu haben. Primär geht es darum,
Betriebe in einer Region, die jetzt schon
gut arbeiten zu bündeln. Dann kann eine Re-
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