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Der große wirtschaftliche Vorteil hierbei ist,
dass bei einem festen Schubverbund mit sechs
Leichtern, die nicht geschleppt, sondern geschoben
werden, nur eine Mannschaft den Verbund
führt, die Liegezeiten sich bei Ladung und
Löschung auf das Auswechseln der Leichter reduziert,
und so die Schuber unentwegt in Fahrt
sind. Man geht von 22 Stunden pro Tag aus. Die
stärksten Schuber haben eine Motorenkraft von
6.000 PS und transportieren in sechs Leichtern
ca. 16.000 Tonnen.
Heute ist der Rhein für Massengüter und Containerschiffe
der bevorzugte (weil kostengünstigste)
Transportweg.
DER RHEIN, EINE DER AM STÄRKSTEN
BEFAHRENEN WASSERSTRASSEN DER
WELT
Aufgrund der verkehrsstrategisch günstigen
Lage des Rheins an und zwischen wichtigen
Wirtschafts- und Industriegebieten Europas –
nicht nur in der Neuzeit – hat die Rheinschifffahrt,
wie der Beitrag zeigt, eine lange und bedeutende
Tradition. Heute gehört der Rhein zu den am
stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt.
Täglich passieren ca. 500 Schiffe den Rhein,
das heißt 181.000 (!) pro Jahr.
Sie bewegen
hauptsächlich
(Angaben in Mio Tonnen pro Jahr)
Feste mineralische
Brennstoffe (Kohle)
Ölerzeugnisse
und Gase
rheinaufwärts rheinabwärts
26,6 0,5
16,6 4,7
Erze und Metallabfälle 30,3 1,4
Eisen und Stahl 5,7 5,5
Erde und Steine 6,4 24,6
Chemische Erzeugnisse 8,6 5,8
Fahrzeuge und
Maschinen
6,1 9,7
Dabei fahren rund 20 Prozent der Schiffe unter
deutscher Flagge, mehr als 67 Prozent unter
niederländischer und knapp 10 Prozent unter
belgischer Flagge.
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